Conrad Electronic mit NEO | NEOintralogistics
Case Study und Proof-Page zu Conrad Electronic als Referenz für Goods-to-Person im Fachbodenregal.
Conrad Electronic setzt auf NEO von NEOintralogistics, um die Kommissionierung in bestehenden Fachbodenregal-Lagern zu automatisieren. Autonome mobile Roboter transportieren Behälter zur Ware-zur-Person-Station — ohne Umbau, ohne Neubau. Conrad ist damit eine der ersten Enterprise-Referenzen für Goods-to-Person-Automatisierung im konventionellen Fachbodenregal.
Die Ausgangslage

Conrad Electronic betreibt klassische Fachbodenregal-Lager, in denen Mitarbeiter Bestellungen manuell kommissionieren. Die Picker laufen durch die Regalgassen, suchen Artikel, entnehmen sie und transportieren sie zur Packstation. Dieses Person-zur-Ware-Prinzip ist seit Jahrzehnten Standard in der Branche — und stößt zunehmend an seine Grenzen.
Die Herausforderung war konkret: Steigende Auftragsvolumina, wachsender Druck auf Durchlaufzeiten und ein zunehmend schwieriger Arbeitsmarkt machten die rein manuelle Kommissionierung langfristig nicht tragfähig. Gleichzeitig war klar, dass ein kompletter Lagerneubau oder der Umstieg auf ein automatisches Kleinteilelager (AKL) mit Millionen-Investitionen und Vorlaufzeiten von 12 bis 18 Monaten verbunden wäre.
Conrad suchte eine Lösung, die im bestehenden Lager funktioniert — ohne die Regale zu ersetzen, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen und ohne ein langjähriges Investitionsprojekt aufzusetzen.
Warum Conrad Electronic sich für NEO entschieden hat

Der Markt für Lagerautomatisierung bietet zahlreiche Systeme — von Shuttle-Anlagen über Cube Storage bis hin zu klassischen AKL. Doch all diese Lösungen setzen voraus, dass die bestehende Regalinfrastruktur weicht. Für ein Unternehmen mit funktionierenden Fachbodenregal-Lagern bedeutet das: Abriss, Neubau, Umzug.
NEO war die einzige Lösung, die Ware-zur-Person-Automatisierung direkt im vorhandenen Fachbodenregal ermöglichen konnte. Autonome mobile Roboter (AMR) navigieren durch die bestehenden Regalgassen, entnehmen Behälter und transportieren sie zur G2P-Station — ohne dass ein einziges Regal versetzt werden muss.
„Aktuell gibt es keinen anderen Anbieter außer NEO, der Goods-to-Person-Automatisierung speziell für Fachbodenregal-Umgebungen anbietet.“
Dieses Alleinstellungsmerkmal war ausschlaggebend. Conrad konnte die Automatisierung in die bestehende Infrastruktur integrieren, ohne auf eine komplett neue Lagertechnologie umzusteigen. Kein anderes System auf dem Markt bot diese Möglichkeit.

Die Umsetzung
Die Implementierung von NEO in einem bestehenden Lager folgt einem standardisierten Prozess, der auf minimale Disruption ausgelegt ist.
WMS-Integration
NEO:os, die Orchestrierungssoftware der Plattform, wurde über eine standardisierte Schnittstelle an das bestehende Warehouse Management System angebunden. Die vorhandene WMS-Logik bleibt dabei unverändert — NEO:os empfängt Kommissionieraufträge, plant den Ablauf und koordiniert die Roboterflotte.
Installation im laufenden Betrieb
Die AMR-Flotte und die Ware-zur-Person-Station wurden in den bestehenden Lagerbetrieb eingebracht. Die Regale blieben an ihrem Platz. Es gab keinen Umbau, keine Bauarbeiten und keinen Stillstand. Die Mitarbeiter konnten während der gesamten Installationsphase weiterarbeiten.
Ware-zur-Person-Workflow
An der G2P-Station werden die Behälter automatisch bereitgestellt. Der Kommissionierer entnimmt die Ware, der integrierte Handling-Roboter von Universal Robots unterstützt den Prozess. Kein Suchen, kein Laufen — der Artikel kommt zum Mitarbeiter.
Die Ergebnisse
Mit NEO hat Conrad Electronic den Schritt von der manuellen Person-zur-Ware-Kommissionierung zum Ware-zur-Person-Prinzip vollzogen — im bestehenden Fachbodenregal.
Automatisierung ohne Neubau
Die vorhandenen Fachbodenregale wurden beibehalten. Kein Abriss, kein Umbau, kein Umzug.
Keine Vorab-Investition
Dank des Pay-per-Pick-Modells entfiel das Investitionsrisiko. Conrad zahlt pro Pick — transparent und skalierbar.
Schneller Go-Live
NEO-Implementierungen erreichen den Produktivbetrieb in 6 bis 8 Wochen. Im Vergleich zu klassischen Automatisierungsprojekten mit 12 bis 18 Monaten Vorlauf bedeutet das Ergebnisse innerhalb eines Quartals.
Ergonomischer Arbeitsplatz
Die Ware-zur-Person-Station reduziert die körperliche Belastung der Mitarbeiter erheblich. Das Laufen in den Gassen entfällt komplett.
Fazit
Conrad Electronic zeigt, dass Goods-to-Person-Automatisierung nicht zwingend einen Lagerneubau erfordert. Mit NEO lässt sich das Prinzip direkt im vorhandenen Fachbodenregal umsetzen — investitionsfrei, in wenigen Wochen und ohne Betriebsunterbrechung.
Als einer der führenden Elektronik-Fachhändler Europas ist Conrad eine Enterprise-Referenz dafür, dass AMR-basierte Automatisierung auch in großen, komplexen Lagerbetrieben funktioniert.
NEO:os Dashboard
Operator am Scanning-Dashboard bei der Kommissionierung
G2P-Arbeitsstation
Goods-to-Person-Station im Conrad-Lager
Kommissionierung
Dynamische Ware-zur-Person-Kommissionierung
Behälter-Handling
Operator mit Behälter an der G2P-Station
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